BarCamp Berlin 2 - Session: Corporate Podcasting
Unser Host: Fabio Bacigalupo (Podcast.de)
Bekanntheitsgrad von Podcasting: 22 auf 37 Prozent gestiegen (2006 auf 2007) - in den USA.
Unternehmen, die Corporate Podcasts einsetzen, werden als innovativ, kreativ und initiativ wahrgenommen.
Vorteile u.a.: neue Zielgruppen ansprechen, zeitlich und räumliche Flexibilität, Nischen werden bedient und geschaffen. Produktion flexibel und schnell, Kosten können niedriger sein. Ton und Bild emotionaler als Schrift. Kein Quotendruck. Keine vorgeschriebenen Formate. Vielfalt und Individualität. Weltweiter Zugriff über das Internet.
Finanzierung: Werbung, Sponsoring, bezahlte Inhalte, Auftragsarbeit.
Anwendungsmöglichkeiten: Kundeninformation, Werbekampagne, Mitarbeiterkommunikation, Infotainment.
Fallbeispiel eBay. “Wochen-Show”, 100.000 Nutzer wöchentlich, mit 100. Folge auf Video umgestiegen. Infotainment.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten: E-Learning, Guides Tours, Reportage, Dokumentation, Ersatz für Bedienungsanleitung.
Fallbeispiel BMW: Sondersendung zur IAA. täglich bis zu 20.000 Hörer. Produktionskosten pro Podcast 800 bis 1.000 Euro pro Folge. 2,9 Mio. Erwähnungen und Links zum BMW-Podcast bei Google.
Noch mehr Anwedungsmöglichkeiten: reine Unterhaltung. Reiseberichte, Kritiken, Musikshows, Kinoprogramm… Musik wg. der GEMA problematisch, gibt aber erfolgreiche Formate.
Fallbeispiel: Mercedes-Benz “Mixed Tapes”-Podcast. 20 Mio. Downloads seit dem Start vor zwei Jahren.
Vorteile in der Kommunikation: ohne Beeinflussung durch Journalisten, direkte Kommunikation. Image und Reputation aufbauen. Gute Werbung, ohne wie Werbung zu wirken. Bekanntheitssteigerung.
Große Unternehmen produzieren am häufigsten schon regelmäßig Podcasts. Nach Branche am ehesten im Handel.
14 Podcast-Portale in Deutschland. Dort kann man gelistet werden. Erhöhung der Sichtbarkeit für das Unternehmen.
Alex Wunschel: Man muss eine Geschichte zu erzählen haben. Das Problem vieler Firmen.
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